BUND Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland


Wiesenfuchsschwanz-Wegrain

Erscheinungsbild

dichte, mittelhohe Grasmatte ohne größere Blühaspekte, oft im Früsommer schon niederliegend und verfilzend

Wiesenfuchsschwanz-Wegrain bei Arendorf im Frühsommer. Typisch ist der häufig schon früh im Jahr niederliegende Grasfilz und die geringe Zahl der Blüten. © R.Klusmeyer

Kennzeichnende Arten

vereinzelt weitere Feuchtezeiger wie Binsen

Vorkommen

staunässegefährdete Lehmböden, Bodenzahlen von 40 bis 50

Optimalpflege

Räumliche Unterteilung der Wegraine in 4 Mähabschnitte, Länge 30 bis 200 m, auf Vorkommen dieses Typs in Senken achten, Pflegewechsel an Zwangspunkten wie Gehölzgruppen, Wegeeinmündungen, Ackergrenzen o.ä.

Mähabschnitte:

  1. zweimalige Mahd mitte Juni und Mitte September mit Abtrag
  2. Mahd Mitte Juni mit Abtrag
  3. Mahd ab Mitte Juli
  4. Mahd in 2- jährigem Abstand ab Mitte Juni mit Abtrag

Minimalpflege

abschnittsweise Mahd, Teilflächen mit Mähgutabtrag

  1. Mahd ab Mitte Juni
  2. Mahd ab Ende August
Quelle: http://uelzen.bund.net/wofuer_setzen_wir_uns_ein/kulturlandschaft/pflege_von_wegeseitenraeumen/wegraintypen/wiesenfuchsschwanz_wegrain/