Rotschwingel-Wegrain

Erscheinungsbild

dichter Grasbestand, Mittelgräser dominieren, kaum Obergräser, auffällig vielgestaltige Blühaspekte

Kennzeichnende Arten

  • Rotschwingel (Festuca rubra)
  • Wiesen-Labkraut (Galium album)
  • Acker-Witwenblume ( Knautia ervensis)
  • Gamander-Ehrenpreis (Veronica chamaedrys)
  • Acker-Hornkraut (Cerastium arvense)

Vorkommen

anlehmige Sandböden mittlerer Standorte, Bodenzahlen von 25 bis 45

Optimalpflege

Räumliche Unterteilung der Wegraine in 4 Mähabschnitte, Länge 30 bis 200 m, Pflegewechsel an Zwangspunkten wie Gehölzgruppen, Wegeeinmündungen, Ackergrenzen o.ä.

Mähabschnitte:

  1. zweimalige Mahd mitte Juni und Mitte September mit Abtrag
  2. Mahd Mitte Juli mit Abtrag
  3. Mahd im August/September
  4. Mahd in 2- bis 3-jährigem Abstand ab Mitte Juni

Minimalpflege

abschnittsweise Mahd, Teilflächen mit Mähgutabtrag

  1. Mahd ab Mitte Juni
  2. Mahd im August/September
  3. Mahd in 2- bis 3-jährigem Abstand ab Mitte Juni


Typische Struktur

eines Rotschwingel-Wegrains im Frühsommer. Zu erkennen ist der dichte einschichtige Grasbestand. Den Blühaspekt bildet die Gras-Sternmiere (Stellaria graminea) © R.Klusmeyer

Das Wiesen-Labkraut

(Galium album) ist häufig auf Rotschwingel-Wegrainen zu finden. Die Mitte Juni erscheinenden Blüten setzen deutliche Farbakzente. © R.Klusmeyer
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