Unsere ökologisch und ökonomische bessere Alternative

Ausbau der B4 auf 3 Fahrstreifen mit Wechselspuren und Ortsumfahrungen (OU) für Melbeck, Jelmstorf, Tätendorf und Kirchweyhe.

Diese OU waren als vordringlicher Bedarf im BVWP vorhanden bis jetzt die A 39 hochgestuft wurde. Die Planungen zumindest für Melbeck und Kirchweyhe sind überreif. Das Nutzen-Kosten-Verhältnis beträgt jeweils über 7. Die Kosten für die vier OU zusammen würden nur ca. 25 Mio Euro betragen.
In den Fällen Melbeck und Kirchweyhe sind FFH-Gebiete betroffen. Das Umweltrisiko schätzen wir mittel ein. Die Einschätzungen der vorhandenen Raumwirksamkeitsanalysen für diese beiden OU werden von uns geteilt. Zu erwartende starke Umweltauswirkungen sind durch geeignete Feintrassierung und flankierende Maßnahmen zu minimieren. In Jelmstorf (NKV: 4,80) und Tätendorf (NKV: 2,44) sind im Gegensatz dazu keine FFH-Gebiete betroffen. Auch hier ist das Umweltrisiko mittel und wir teilen die Einschätzungen der erfolgten Raumwirksamkeitsanalysen. Alle 4 Ortsdurchfahrten zählen seit langem zu den Unfallschwerpunkten der B4.

Die eingesparten Mittel sollten für den sofortigen Ausbau der Bahnlinie Hamburg-Hannover über Lüneburg hinaus bis Uelzen verwendet werden.

Damit würde Uelzen schneller als bisher geplant an das Hamburger S-Bahnnetz angeschlossen. Diese Maßnahme stärkt die Infrastruktur für den Pendler- und Güterverkehr auf umweltverträglichere Weise und reduziert die Belastung der Bundesstraße.
Für eine bessere Verbindung von Wolfsburg nach Hamburg sollte die Bahnlinie Uelzen-Braunschweig ausgebaut werden.



Stellungnahme des BUND zum Raumordnungsverfahren A39

Stellungnahme-A39-0607.pdf

203 K

Stellungnahme des Bundesumweltministeriums zur Linienbestimmung A 39

Stellungnahme-BMU-0807.pdf

513 K

Einflussmöglichkeiten beim Fernstraßenbau (BUND-Hintergrundpapier)

Einflussmoeglichkeiten-Fernstrassenbau.pdf

105 K
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