Konventionelle Pflege

Üblicherweise wird eine Hecke mit einer Fräse „in Form“ gebracht ,wie eine Gartenhecke, schön gerade und eckig ohne Rücksicht auf einzelne Sträucher und Bäume. Anfänglich wurden Geräte verwendet, die wie mit einem Schwert die Zweige und Äste abschlugen.

Bei dünnerem Holz war das Ergebnis akzeptabel. Bei dickeren Ästen z. B. von Eichen führte dies dazu, dass die Äste splitterten und ausfaserten. Wenn Äste dicht am Stamm geschnitten werden, überwächst die Schnittstelle in wenigen Jahren. Ein langer Ast, der nicht mehr austreibt bietet Pilzen und Bakterien optimale Angriffsflächen, die den ganzen Baum gefährden bis der abgestorbene Ast irgendwann abbricht. Neue, verbesserte Geräte arbeiten mehr mit Sägetechniken, die das Splittern starker Äste vermeiden, wenn langsam gearbeitet wird.

Leider stellen Mitarbeiter der BUND-Kreisgruppe Uelzen immer wieder fest, dass aus Kostengründen Hecken regelrecht zerschreddert werden. Außerdem werden die Hecken auf ganzer Länge bearbeitet, so dass die Schutz- und Lebensraumfunktion auf mehrere Jahre verloren geht.

Falsch geformt © W.Meyer
Unsauberer Schnitt © W.Meyer


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