BUND Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland


Tätigkeitsbericht 2017

Mit der Unterstützung engagierter Mitglieder und Interessierter konnten wir im vergangenen Jahr folgendes bewegen

 1. Wir haben etwas bewegt

2. Wir gingen an die Öffentlichkeit

3. Wir können nur schützen, was wir kennen

Unter diesem Motto haben wir auch in 2017 wieder zahlreiche Biotope untersucht, die Ergebnisse veröffentlicht und schützenswerte Arten an NLWKN und Untere Naturschutzbehörde gemeldet.

4. Vorträge und Veranstaltungen

 5. Wir haben uns informiert, positioniert und Stellung bezogen

6. Wir haben den Finger in offene Wunden gelegt

7. Wir haben miteinander gesprochen – regional und überregional

 

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Die Zwerglibelle ist Libelle des Jahres 2018

 

 

Amphibienrettung in Holdenstedt – 04.04.2018

Seit gestern Abend wandern die Amphibien. Heute früh um sieben waren die Eimer in Holdenstedt schon viel zu voll: 380 Amphibien - der größte Teil Erdkröten, 15 Grasfrösche, 2 Teichfrösche, 1 Teichmolch. Zum Glück gab es dank unserer Aktivitäten nur eine Handvoll Straßenopfer.
Wer helfen möchte kann sich unter mail@bund-uelzen.de melden.

So voll sollten die Eimer eigentlich gar nicht werden. Aber nach den starken Schneefällen vor ein paar Tagen beginnt die Krötenwanderung jetzt mit Macht.

erstmal relaxen und dann Ausschau halten nach den Weibchen

in Freiheit: jetzt denken Erdkröten und Teichfrosch nur noch an die Paarung

 

 

Wildkatzenerfassung im Landkreis Uelzen

2017 beteiligten sich zahlreiche Mitglieder der BUND Kreisgruppe Uelzen
(neben Förstern aus Landes- und Privatforst) am Wildkatzenmonitoring.

Wildkatze - BUND Archivfoto von Thomas Stephan

Was war das Ziel? Bundesweit wird untersucht, wo die seltene Wildkatze vorkommt. Um sie besser schützen zu können, will man langfristig die Korridore zwischen den einzelnen Populationen verbessern, damit Wanderungen stattfinden können und ein Genaustausch zwischen den Populationen leichter möglich wird. Das Wissen um die Lebensräume der Art könnte auch bei großen Planfeststellungen (Straßenbau z.B.) eine Rolle spielen (Wildbrücken …).
Groß war die Freude, als BUND-Mitglieder die ersten Katzenhaare am Lockstock fanden. Und erst Recht, als nach ein paar Monaten das Ergebnis der DNA Untersuchung feststand: Wir hatten tatsächlich eine Wildkatze nachweisen können.
Lockstöcke sind Holzstäbe, die für einen kurzen Zeitraum mit Baldrian besprüht werden, um möglicherweise im Gebiet vorkommende Wildkatzen zum Markieren zu bewegen.

gelbe Sterne:       Messtischblätter in denen gesucht wurde
schwarze Sterne: Messtischblätter in denen die Wildkatze nachgewiesen werden konnte

 

 

Jens Kirsten und Annegret Schubert                Vorsichtig werden die Katzenhaare mit
kontrollieren Wildkatzen-Lockstöcke                der Pinzette abgenommen und für die
der BUND Kreisgruppe Uelzen.                        DNA-Untersuchung gesichert.

Jens Kirsten gelang sogar ein Foto mit der Wildkamera von der Wildkatze am Lockstock.

Quelle: http://uelzen.bund.net/startseite/