Neues vom Uhlenköper

Uelzens unzeitgemäßer Flächenverbrauch nimmt  auch 2020/21 bedenkliche Züge an. Geplant ist die sog. Hafenerweiterung Ost, bei der wieder einmal Flächen in Gewerbegebiete verwandelt werden sollen. Das pikante diesmal: Die fragliche Fläche besteht aus Wald und soll gerodet werden. Zudem plant die Stadt Uelzen nun erstmalig ein Enteignungsverfahren, da die meisten Waldbesitzer wenig gewillt sind, ihre Flächen für dieses Projekt zu verkaufen.  Wie ist dieses nur mit den Nachhaltigkeitszielen der Stadt zu vereinbaren?

Hier muss dringend ein Umdenken erfolgen, insbesondere in einer Zeit, in dem 750+ Jahre Uelzen gefeiert werden sollen. Aber für schnellen vermeintlichen Gewinn ist er ja bekannt, der alte Uhlenköper...

 

Am 20.9.2019 waren in Uelzen über 1500 Menschen unterwegs, um gegen den Kllimawandel und für mehr Nachhaltigkeit zu demonstrieren. Ein richtiger Erfolg! Uelzer Kinder bastelten im Rahmen der Stadtwette über 150 Nisthilfen für Insekten und der Bürgermeister verlor die Wette. Wenige Tage später beschließt die Stadt Uelzen, 5 ha insektenreiche Wiesenflächen an der östlichen Stadtgrenze durch den Bebauungsplan "Am Steinkreuz" zu vernichten! Wofür? Ein weiterer Autohof an der B4 und eine handvoll Billiglohnarbeitsplätze. Über die Notwendigkeit, einen 50m hohen Lichtwerbemast in unmittelbarer Nachbarschaft zu einem Wohngebiet zu bauen, lässt sich ja bekanntlich streiten...sagt der Uhlenköper.

 

 



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